Venezuela – der Sozialismus des 21. Jahrhunderts?!

Politischer Stammtisch im Dresdner Kulturrathaus

Warum hat der venezolanische Präsident Hugo Chávez eine eigene Fernsehsendung? Warum ist Benzin in Venezuela billiger als Trinkwasser? Wie äußert der gemeine Venezolaner seine politische Teilhabe?

Diese und weitere Fragen sollen am Dienstag, dem 17. Januar 2012, ab 19 Uhr im Dresdner Kulturrathaus (Königsstraße 15; Kunstfoyer) versuchsweise beantwortet werden. Die Informationsveranstaltung bezüglich der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Situation in Venezuela wird gemeinsam von der Amnesty International-Hochschulgruppe Dresden und vom Politischen Jugendring Dresden e.V. organisiert.

Venezuela wird von vielen als neue Hoffnung linker Ideen und als Gegenpol zur Hegemonie der USA gefeiert. Im Mainstream der westlichen Medien wird die Regierung jedoch insbesondere für ihre Menschenrechtspolitik angegriffen. In der Veranstaltung möchten wir die aktuelle politische Situation in Venezuela darstellen, mit Augenmerk auf Fragen der Menschenrechte und des „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“. 

Themen sind dabei einerseits aktuelle politische Auseinandersetzungen, etwa um das Ermächtigungsgesetz, den Hungerstreik als politische Waffe, die Verstaatlichung von Plantagen und Unternehmen sowie die Kriminalitätsentwicklung. Außerdem sollen die institutionellen und sozialpolitischen Veränderungen, etwa die Strukturen der kommunalen Selbstverwaltung und die Wohnungs- und Gesundheitsversorgung im Rahmen des angestrebten sozialistischen Umbau des Landes diskutiert werden.

Wie läuft es in diesem „neuen“ Venezuela, in dem die Kindersterblichkeit stark verringert und die StudentInnenquote erhöht wurden, an Feiertagen die öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos benutzt werden dürfen und kubanische Ärzte sich um die medizinische Grundversorgung im Land kümmern? 

Der Abend startet mit einem Erfahrungsbericht von Jan Liebnitzky, einem Mitglied der Amnesty International-Hochschulgruppe, der im Sommersemester 2011 an der Universidad Central de Venezuela in Caracas studiert hat. Im Anschluss wird Malte Daniljuk über den politischen Transformationsprozess in Venezuela informieren. Er ist Referent für internationale Politik und soziale Bewegungen in der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Nimm bei dieser Veranstaltung schonmal bei Facebook teil!

Weitere Informationen unter:

http://www.tu-dresden.de/amnesty/

http://www.pjr-dresden.de


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Blog-Schluss

Liebe BlogLeserInnen, ich hoffe, dass ich ungefähr einen Eindruck von Venezuela und den politischen, sozialen, und ökonomischen Umständen hier vermitteln konnte. Tagtäglich gehen hier die Demonstrationen und Streiks weiter: Die Unis fordern mehr Geld, die Krankenhäuser rufen landesweite Generalstreiks aus  … Weiterlesen

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Petare

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Petare ist das größte Barrio (Slum) in ganz Lateinamerika. Mit über 700.000 Einwohner ist es größer als die Favelas in Rio de Janeiro. Ca. 2000 Subbarrios existieren in Petare. Die Kriminalität ist unglaublich hoch. Wie auf dem ersten Foto zusehen, … Weiterlesen

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Starke Symbolik für eine polarisierte Gesellschaft

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Im Parkhaus

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alt besser als neu besser als alt

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Auf untenstehenden Bild sind die typischen Fahrkartenautomaten von der Metro in Caracas abgebildet. Es gibt dabei zwei verschiedene Arten, wobei die Neueren überhaupt nicht funktionieren (links). Rund 140 Stück gibt es von den “Neuen” in allen Bahnhöfen der Stadt mit … Weiterlesen

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Para Vivir Viviendo!

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